Sommerfest – Sommer Sonne Sonnenschein

Liebe Leute !!
Sommer Sonne Sonnenschein
am 07.Juni 2013
Auch dieses Jahr wollen wir, bevor alle in den Sommer flüchten den letzten KJK (KJK: evangelischer Kreis Jugend Konvent) etwas Größer und noch offener gestalten. In form einer Party dürft ihr eure ganze JG mitbringen und mit uns einen schönen Abend genießen.
Flyer der Sommerparty
Dazu treffen wir uns im Strandbad Weißensee

Größere Kartenansicht

(Tram:M13/M4/12 Bus: 255/259 bis Berliner Allee/ Indira-Gandhi-Straße).
Treffen würden wir uns ab 19:00 – sonst würden wir uns freuen wenn jede JG eine originelles JG-Boot mitbringen könnte, Knabberzeug undBadehose wer auch angebracht!!
DER EINTRITT IST FREI
Wir würden uns im vor raus freuen, wenn ihr Sagen könntet ob ihr kommt oder nicht – die Arbeit kostet auch nur ein Klick auf Ja/Nein
😉

 

Liebe Grüße die evangelische Jugend Berlin Nord – Ost

Fahrt nach Taize

taize-logo

Fahrt nach Taize…

für Jugendliche ab 15 Jahren und junge Erwachsene

vom 6. -14.07. 2013

Wo liegt Taize? Was ist Taize?

Taize ist der Name eines Ortes in Frankreich, genauer in Burgund (ca. 100 km nördlich von Lyon). In diesem kleinen Dorf Taize hat sich vor rund 60 Jahren eine Lebensgemeinschaft von Mönchen (Brüdern) gebildet. Mit der Zeit ist ihre Gemeinschaft zu einem Jugendtreffpunkt geworden. Viele tausend Jugendliche (und einige Erwachsene) kommen im Sommer dorthin und leben mit den ca. 100 Ordensbrüdern. Weiterlesen

ONE BILLION RISING

Eine von drei Frauen auf diesem Planeten wird im Laufe ihres Lebens geschlagen oder vergewaltigt. Das sind eine Milliarde Frauen, denen Gewalt angetan wird … ein unfassbares Greuel.

Am 14. Februar 2013 läd der V-Day eine Milliarde Frauen dazu ein, raus zu gehen, zu tanzen und sich zu erheben, um das Ende dieser Gewalt zu fordern. Eine Milliarde Frauen – und Männer – überall auf der Welt. Wir zeigen der Welt unsere kollektive Stärke und unsere globale Solidarität über alle Grenzen hinweg.


Zeig auch Du der Welt am 14. Februar 2013, wie EINE MILLIARDE aussieht. Am 14. Februar sieht sie aus wie eine REVOLUTION.

 

…weitere Infos folgen die Tage

Bericht zur Stolpersteinverlegung

Gastbeitrag von Max Leisterer

Vom 10. auf den 11. September fuhr ich zusammen mit Kathrin anlässlich einer Stolperstein-Aktion nach Mannheim. Die Steine wurden zur Erinnerung an in der NS-Zeit ermordete Familienmitglieder der Familie Aharon verlegt, welche ich durch den deutsch-israelischen Austausch unseres Kirchenkreises kennengelernt hatte und dessen Vater den Austausch von israelischer Seite aus leitet. Weiterlesen

Gedanken zum Monatsspruch: Dezember

Ein Gastbeitrag von Kim

Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt,
und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir!

Jes 60,1 (L)

 

Weihnachtszeit ist Lichterzeit. Meine Mitbewohnerinnen haben mir schon angekündigt, dass in Kürze die Balkone vom Plattenbau gegenüber um die Wette glitzern, blinken und leuchten werden, ohne dass es ein zu viel an Farbe oder Intensität gibt. „Lobeda leuchtet“ nennt sich das Phänomen, und wenn es einige Wochen später endet, muss man sich an die neue Dunkelheit in der Küche gewöhnen. Lobeda ist dabei kein Einzelfall, und das Zusammenspiel zwischen dem übertriebenem Leuchtkitsch und der grenzenlosen Weihnachtszeit, die noch lange vor dem Reformationstag beginnt und irgendwie auch erst kurz vor Ostern endet, bewegt viele Menschen dazu, Weihnachten abzusagen. Weiterlesen

Das große Martin Luther Quiz

Martin Luther

Wer kennt ihn nicht? Martin Luther hat die Reformation in Gang gesetzt, seine Thesen trafen die katholische Kirche damals wie Hammerschläge. Im Laufe der Reformation wurde er bekannt wie ein Popstar. Wie gut kennst du dich mit den Sprüchen des Reformators aus?

Teste dein wissen…. zum Quiz 

Gedanken zum Monatsspruch: Oktober

Ein Gastbeitrag von Kim

Denn der HERR ist freundlich dem, der auf ihn harrt, und dem Menschen, der nach ihm fragt. (Kla3,25 Lutherübersetzung)

Wer sich das dritte Kapitel der Klagelieder vornimmt, denkt im ersten Moment vielleicht „Krass. Der Autor hat ja Gefühlsschwankungen wie ein Teenager. Erst verflucht er Gott und hält ihm vor, wie viel Unrecht ihm in seinem Leben geschah, dann schlägt die Stimmung plötzlich um und er preist Gottes Treue. Was ist los mit diesem Schreiben? Hat er seinen Verstand verloren? Ist er womöglich schizophren, und die beiden Seiten seiner selbst können sich hinsichtlich ihrer Meinung zu Gott nicht einigen?“

Ich glaube allerdings, dass der Autor in einem Konflikt steht, den wir als Christen nur zu gut kennen. Er weiß, er gehört zum allmächtigen Gott, der eigentlich alles im Griff hat, aber er befindet sich gleichzeitig in der Welt, in der es Leid und Tod gibt, weil dieser Gott noch nicht in seiner vollständigen Herrlichkeit gekommen ist. Und in ihm gibt es zwei Einflüsse, einer von der Welt, in der Bibel „Fleisch“ genannt. Es ist der Teil, der nicht in Ewigkeit bestand hat, und sich immer wieder gegen Gott aufbäumt. Der andere Einfluss ist der von Gott, der ihm Zusagen macht, beziehungsweise seine „Seele“ (das Gegenstück zum sogenannten Fleisch, das Ewige), die ihn an diese Zusagen erinnert, vielleicht der Heilige Geist. Und diese beiden kämpfen darum, die Überhand zu behalten, wie bei jedem anderen Gläubigen auch. Wie oft beten wir „dein Wille geschehe“ und streiten uns trotzdem mit denen, die wir lieb haben? Wie oft hegen wir Rachegedanken, obwohl wir doch versprechen, „wir vergeben unseren Schuldigern“? Das ist der Konflikt zwischen „Fleisch“ und „Seele“. Das Fleisch hat die Tendenz, wie Eva auf alle möglichen Lügen und Wahrheitsverdrehungen reinzufallen, sich wegzuführen lassen von Gott, der Wahrheit selbst, aber die Seele hält an Gott und der Wahrheit fest. Von Seiten der Seele kommt auch der Vers oben, und er sagt die Wahrheit, auch wenn der Autor das in dem Moment, wo er es schreibt, noch nicht ganz erfassen und glauben kann. Und dennoch triumphiert die „Seele“ über dem „Fleisch“ und der Autor entscheidet sich dafür, entgegen seiner Gefühlslage Gott zu preisen und ihm die Ehre zu geben. Ähnliches wird in dem Lied „Praise you in this Storm“ von Casting Crowns ausgedrückt, dass in gewisser Hinsicht eine moderne Fassung des Klagelieds ist. Gleich zu Anfang sagt der Sänger, dass er sich sicher war, dass Gott bis zu diesem Zeitpunkt auf seine Gebete geantwortet haben müsste, aber dem ist nicht so, die Stürme des Lebens wehen weiter, aber das Loben Gottes soll unter diesen Umständen nicht abbrechen, denn unsere beschränkte Sicht hindert Gott nicht, über all dem zu stehen.

Gedanken zum Monatsspruch: September

Ein Gastbeitrag von Kim

Bin ich nur ein Gott, der nahe ist, spricht der HERR, und nicht auch ein Gott, der ferne ist?

(Jer23,23; Lutherübersetzung)

 

Ein Gott, der fern ist, ist nicht unbedingt die Idealvorstellung, die man so von seiner eigenen Gottesbeziehung hat. Der Vers steht in einem Abschnitt der Bibel, in dem sich Gott über die falschen Propheten aufregt, die seinen Namen missbrauchen, um Lügen zu verbreiten und andere Götter anzubeten. Gott reagiert darauf, in dem er sich distanziert. Aber wenn sich Gott, das personifizierte Gute, das Licht der Welt, distanziert, dann ist das so, als wenn jemand das Licht ausknipst. Es wird düster-dunkel. Der Mensch ist für Gottes Gegenwart geschaffen, und was gut für ihn ist, hängt daher immer mit Gottes Nähe zusammen. Sagt Gott also, er ist so enttäuscht von den Propheten, dass er sich von ihnen entfernt, dann bedeutet das für diejenigen, dass sie die Hölle auf Erden erwarten können.

Diese Distanz ist aber keine räumliche Distanz, sondern eine Distanz auf Beziehungsebene. Genau, wie Gottes Kraft keine Grenzen kennt, kennt seine Anwesenheit diese auch nicht. Man sagt, Gott ist omnipräsent. So kann der Psalmist auch beten:

„Wohin könnte ich schon gehen, um deinem Geist zu entkommen, wohin fliehen, um deinem Blick zu entgehen? Wenn ich zum Himmel emporstiege – so wärst du dort! Und würde ich im Totenreich mein Lager aufschlagen – dort wärst du auch!“ (Ps139,7f; NGÜ)

Man kann sich direkt neben der Person befinden, mit der man sich gerade gestritten hat, und sich trotzdem meilenweit von ihr entfernt sein, Rücken an Rücken sitzend, dem anderen vor Verletzung nicht in die Augen blicken könnend. Manchmal merkt man in so einem Streit erst richtig, dass die „Kleinigkeit“, die einem passiert ist, die andere Person richtig verletzt hat. In diesem Streit erkennt man seine eigenen Fehler. Und wenn Gott sich den Propheten entzieht, und ihnen der Segen fehlt, dann eigentlich auch nur, damit sie erkennen, dass es so nicht weitergeht. Er distanziert sich und wartet – er wartet darauf, dass sie sich wieder zu ihm umdrehen, dass aus dem Rücken an Rücken wieder ein Blick in die Augen werden kann. Gott wartet darauf, dass die Propheten ihre Fehler eingestehen und um Vergebung bitten:

„ein zerbrochenes und verzweifeltes Herz wirst du, o Gott, nicht zurückweisen.“ (Ps51,19b; NGÜ)